Südtiroler Flüsse und Bäche

Hier finden Sie Informationen zur Lage, Geologie und Biologischen Gewässerqualität der wichtigsten Fließgewässer Südtirols.

Seelandbach

Seelandbach

Der 7 km lange Seelandbach entwässert das unbewohnte Seelandtal. Der Großteil seines knapp 40 km² großen Einzugsgebiet entfällt auf seinen größten Zubringer, dem Popenabach. Mit 3221 m bildet der Monte Cristallo den höchsten Punkt des Einzugsgebietes. Der Seelandbach entspringt auf der Plätzwiese auf einer Höhe von über 2000 m und mündet in den Dürrensee.

Geologisch gesehen fließt der Bach durch folgende permo-jurassischen Gesteine des Südalpins: Dolomite der Schlern Formation und verschiedene Sedimente der Travenanzes Formation. Neben diesen Gesteinen sind verschiedenste Lockermaterialien vorhanden, welche von glazialen Ablagerungen über Hangschutt bis hin zu rezenten Flussablagerungen reichen.

Das Umland des Seelandbachs besteht größtenteils aus natürlichem Grasland, Nadelwäldern und Felsflächen.


Biologische Gewässergüte (2017)

Der Seelandbach ist als zeitweilig wasserführend (intermittierend) einzustufen und weist bei seinem Probenpunkt oberhalb des Dürrensees ein biologisches Gesamturteil der zweiten Klasse auf.

Biologische Gewässergüte (2017)
QualitätselementMakrozoobenthosKieselalgenFischeBiologisches Gesamturteil
MethodeSTAR_ICMiICMiISECI
Qualitätszustand: I = sehr gut; II = gut; III = mäßig; IV = unbefriedigend; V = schlecht; - = Fische nicht berücksichtigt
Biologisches Gesamturteil: ausschlaggebend ist das schlechteste Ergebnis der drei Qualitätselemente;
11329 - oberhalb Dürrensee II I - II

hr

Kontakt: Biologisches Labor