Zypressengewächse

Die Zypressengewächse besiedeln verschiedenste Lebensräume. Einige Arten kommen spontan vor, andere werden als Zierpflanzen verwendet. Es handelt es sich um Sträucher und Bäume mit reich verzweigtem Wuchs und nadelförmigen oder schuppenförmigen Blättern. Die meisten Gattungen bilden holzige Zapfen, lediglich der Wacholder besitzt fleischige Beerenzapfen. Zypresse (Cupressus), Wacholder (Juniperus) und Lebensbaum (Thuja) gehören zu den bekanntesten Gattungen. In Parkanlagen, Friedhöfen oder privaten Gärten werden auch Weihrauchzeder (Calocedrus decurrens), Scheinzypresse (Chamaecyparis lawsoniana), Mammutbaum (Sequoia, Metasequoia, Sequoiadendron) und Sicheltanne (Cryptomeria japonica) angepflanzt.

Die Pollen der Zypressengewächse werden über eine sehr langen Zeitraum in der Luft festgestellt. Erste Pollen fliegen bereits im Jänner, der Hauptpollenflug wird in den darauffolgenden Monaten beobachtet. Die Pollen der verschiedenen Gattungen lassen sich am Lichtmikroskop kaum voneinander unterscheiden. Grundsätzlich haben die Pollenkörner aber eine rundliche Form und ihr Zytoplasma ist sternförmig. Auch die Eibe (Taxus baccata) besitzt sehr ähnliche Pollen. Sie gehört zur Familie der Eibengewächse und blüht im März- April.
Die Pollen der Zypressengewächse gelten im Allgemeinen als mäßig allergen, in manchen Fällen werden sie als stark allergen eingestuft. Vor allem Zypressen-Pollen gelten als Verursacher von allergischen Beschwerden.


Abbildungen der Pflanze und der Pollenkörner

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Kontakt: Biologisches Labor