Aufteilung der Heizkosten und Wärmemengenzähler

Aufteilung der Heizkosten und Wärmemengenzähler
Thermostatventil (Landesagentur für Umwelt und Klimaschutz)

Der Einbau von Wärmezählern sorgt für eine korrekte und transparente Aufteilung der Energiekosten und eine Steigerung der Energieeffizienz der Gebäude.
Mit dem Landesgesetz vom 11. Januar 2021, Nr. 1 wurden die bereits geltenden Bestimmungen zur Erfassung des tatsächlichen Verbrauchs und der Abrechnung des Energiebedarfs für Heizung, Kühlung und Warmwasser geändert.

Die Änderungen betreffen Mehrfamilienhäuser und Mehrzweckgebäude mit mehreren Nutzern und einem zentralen Heiz-, Kühl- und/oder Warmwassersystem, für das die Kosten aufgeteilt werden.

Ab dem 1. Januar 2017 ist die Messung des Energiebedarfs für Heizung, Kühlung und Warmwasser verpflichtend; aus diesem Grund ist die Installation von Temperaturreglern und individuellen Verbrauchszählern durch den Eigentümer vorgeschrieben. Auf diese Weise wird der tatsächliche Verbrauch von Wärme, Kälte und Warmwasser für jede Gebäudeeinheit gemessen.

Für die korrekte Aufteilung der Kosten für Heizung, Kühlung und Warmwasser wird der Gesamtbetrag auf die Endverbraucher aufgeteilt, indem den tatsächlichen Wärmeverbrauch ein Anteil von mindestens 50% (jedoch nicht mehr als 80%) zugeordnet wird.
Neu installierte Verbrauchszähler und Heizkostenverteiler müssen fernablesbar sein, und bis zum 1. Januar 2027 wird diese Verpflichtung auch auf bestehende Systeme ausgeweitet.

Das Landesgesetz führt auch eine wichtige Neuerung ein: das Landesamt für Umwelt und Klimaschutz stellt bei Nichteinhaltung der Bestimmungen eine Mahnung aus und setzt eine Frist, innerhalb der die Bestimmungen eingehalten werden müssen. Wird die Mahnung nicht beachtet, werden die vorgesehenen Verwaltungsstrafen angewendet.

Rechtsgrundlagen: Nehmen Sie Einsicht in die Gesetzgebung

Kontakt: Amt für Energie und Klimaschutz