Erlaubte Pflanzenschutzmittel in Trinkwasserschutzgebieten

Erlaubte Pflanzenschutzmittel in Trinkwasserschutzgebieten
Blühende Obstwiese in Südtirol (Foto Landesagentur für Umwelt und Klimaschutz, Amt für nachhaltige Gewässernutzung, 2002)

Pflanzenschutzmittel können eine Verunreinigungsquelle des Grundwassers darstellen.

Dies hängt unter anderem ab von folgenden Faktoren:

  • Eigenschaften der verwendeten Wirkstoffe wie Persistenz, Mobilität, Wirkung der Abbauprodukte etc.
  • Art und Frequenz der Anwendung des Wirkstoffes
  • Eigenschaften des Bodens und des Grundwassers (Durchlässigkeit, Tiefe des Grundwassers)

In Trinkwasserschutzgebieten dürfen lediglich bestimmte Pflanzenschutzmittel mit geringem Verunreinigungsrisiko des Grundwassers angewandt werden.

Der Beschluss der Landesregierung vom 12.03.2019 Nr.142 hat die Liste jener Pflanzenschutzmittel gutgeheißen, die in Trinkwasserschutzgebieten angewandt werden dürfen. Die Liste wurde vom landwirtschaftlichen Versuchszentrum Laimburg in Pfatten gezielt für die in Südtirol üblichen Kulturarten ausgearbeitet.

Rechtsgrundlagen: Nehmen Sie Einsicht in die Gesetzgebung

Kontakt: Amt für nachhaltige Gewässernutzung