Mineralwasser und besondere Quellen

In Südtirol sind 36 Mineral- und Thermalwasserquellen, sowie Quellen und Grundwasservorkommen mit besonderen chemischen Merkmahlen mittels Beschluss der Landesregierung in ein eigenes Verzeichnis eingetragen. Diese Quellen wurden aus einer langen Reihe ausgesucht, die seit alters her für Bauernbäder und Heilanstalten genutzt wurden oder bereits als Mineralwasser abgefüllt und verkauft wurden.

20. Wildbad Innichen / Kaiserwasser - Innichen

Wildbad Innichen / Kaiserwasser - Gemeinde Innichen 1323 m ü.d.M.

Wildbad Innichen / Kaiserwasser - Quelle (Foto Landesagentur für Umwelt, Amt für Gewässernutzung, 2016)

Der Name Kaiserwasser deutet schon auf die Bedeutung des Wildbades Innichen hin, die es in der Zeit um die Jahrhundertwende vom 19. zum 20. Jahrhundert besaß. Ab 1880 entwickelte es sich zu einem Treffpunkt der höchsten Gesellschaftsschichten der preußischen und österreichischen Monarchie. Daraufhin wurde die Quelle, die früher Kupferbrunnen hieß, auf den Namen "Kaiserwasser" umgetauft.
Das Kaiserwasser wird als mittelmäßig mineralhaltiges, sulfat- und kalziumhaltiges Wasser klassifiziert. Es enthält Iod und Spuren von Barium und Kupfer. Seine Leitfähigkeit beträgt 940 µS/cm und seine Temperatur um 6°C.
Das "Kaiserwasser" wird in Flaschen abgefüllt und als Mineralwasser verkauft.

Wie kommt man zur Quelle?
Wildbad Innichen ist von der Ortschaft Innichen aus auf der Straße nach Sexten erreichbar. Nach 1,5 km folgt die Abzweigung nach rechts einer schmalen geteerten Straße. Nach einigen 100 m geht man zu Fuß etwa 15 Min. auf der Forststraße weiter und erreicht direkt das Wildbad.

LB

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Kontakt: Amt für Gewässernutzung