Moose als Zeiger von Luftverschmutzung

Moose als Zeiger von Luftverschmutzung
Hylocomium splendens (Foto: Landesagentur für Umwelt, 2011)

Die Erhebung von Schadstoffablagerungen aus der Luft anhand von Moosen wird im Rahmen des europäischen Projektes "European surveys of heavy metal accumulation in mosses“ (Externer Link) in vielen Ländern alle fünf Jahre durchgeführt.

Schwermetalle und andere Schadstoffe gelangen durch vom Menschen verursachte Emissionen (z.B. Verkehr, Industrie, Verbrennungsprozesse, Landwirtschaft) oder durch natürliche Ursachen (z.B. Vulkanausbrüche, Saharastaub, geogene Stäube) in die Atmosphäre. Sie werden durch Winde verfrachtet und gelangen durch Absetzung oder durch den Niederschlag auf den Boden und in die Pflanzen.

Das Biologische Labor der Umweltagentur analysiert seit 1995 Moose von 20 Probestellen in Südtirol auf verschiedene Schadstoffgehalte (Aluminium, Antimon, Arsen, Barium, Blei, Cadmium, Chrom, Eisen, Kobalt, Kupfer, Mangan, Nickel, Quecksilber, Selen, Strontium, Vanadium, Zink und Stickstoff).

Hier finden Sie Informationen zu den Methoden und Ergebnissen.

Kontakt: Biologisches Labor

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