Mineralwasserquellen

In Südtirol sind 32 Mineralwasserquellen mittels Beschluss der Landesregierung anerkannt. Diese Quellen wurden aus einer langen Reihe ausgesucht, die seit alters her für Bauernbäder und Heilanstalten genutzt wurden oder bereits als Mineralwasser abgefüllt und verkauft wurden.

Details und Wanderkarten zu den Mineralwasserquellen in Südtirol entnehmen Sie der Informationsbroschüre Kostbarkeiten aus felsiger Tiefe, welche Sie hier herunterladen können.

23. Bad Moos - Sexten

Bad Moos - Gemeinde Sexten 1370 m ü.d.M.

Bad Moos - Fassuns (Foto: Landesagentur für Umwelt, Amt für Gewässernutzung, 2016)

Die Badetradition in Bad Moos ist bereits seit 1765 belegt, die Badequellen sind seit mindestens 1650 bekannt. Um 1800 entstand ein hölzernes Badhaus, welches später durch einen Steinbau ersetzt wurde. Anfang des 20. Jahrhunderts war Bad Moos ein stattliches Badegasthaus, welches Bade- und Trinkkuren aus drei verschiedenen Quellen anbieten konnte: die Schwefelquelle, die heute als Mineralwasserquelle anerkannt ist, weiters eine Augenquelle und ein Magenwasser. Während die beiden letzten Quellen heute nicht mehr bekannt sind, wird das Schwefelwasser noch für Bäder genutzt.
Das Wasser der Schwefelquelle von Bad Moos wird klassifiziert als sehr mineralreiches, fluorid-, sulfat-, calcium- und magnesiumhaltiges Wasser. Es ist leicht sulfidhaltig und enthält Spuren von Lithium. Es entspringt mit einer Temperatur von 6,1°C und hat eine Leitfähigkeit von 1970 µS/cm.

Wie kommt man zur Quelle?
Man erreicht Bad Moos, indem man von Sexten Richtung Kreuzbergpass fährt. In der Ortschaft Moos biegt man nach rechts ab auf die Straße ins Fischleintal. Nach 1 km liegt Bad Moos auf der linken Seite der Straße.

LB

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Kontakt: Amt für Gewässernutzung