Betrieb öffentliche Trinkwasserleitung

Betrieb öffentliche Trinkwasserleitung
Trinkwasserquellstube (Foto Landesagentur für Umwelt, Amt für Gewässernutzung, 2003)

Von einer öffentlichen Trinkwasserleitung spricht man, wenn eine Trinkwasserversorgungsanlage mindestens 40 Wohneinheiten oder 150 Betten in Beherbergungsbetrieben gewerblicher und nicht gewerblicher Natur bedient (Art. 9 des Landesgesetzes Nr. 8/2002). Unabhängig von diesen Schwellenwerten ist eine Trinkwasserleitung immer dann öffentlich, wenn sie von einer öffentlichen Körperschaft geführt wird.

Interne Qualitätskontrollen

Der Betreiber einer öffentlichen Trinkwasserleitung ist verpflichtet, interne Qualitätskontrollen durchzuführen. Diese sind über den Beschluss der Landesregierung Nr.333 vom 04.02.2008 „Trinkwasserversorgungsdienst - Richtlinien zur Durchführung von internen Qualitätskontrollen" und auf Staatsebene durch das Legislativdekret vom 02. Februar 2001, Nr. 31 „Attuazione della direttiva 98/83/CE relativa alla qualità delle acque destinate al consumo umano" geregelt.

Planung und Bau der Trinkwasser– Versorgungsanlagen

Alle Trinkwasserleitungen, auch die laut Art.10 des Landesgesetzes vom 30. September 2005, Nr. 7, wasserrechtlich befreiten Trinkwasserableitungen, müssen nach den von der Direktor der Landesagentur für Umwelt festgelegten technisch-hygienischen "Richtlinien für Qualitätsstandards bei Planung, Bau und Betrieb von Trinkwasserleitungen" errichtet (Dekret des Abteilungsdirektors vom 25.07.2018 Nr.14252) und betrieben werden.
Die Niederbringung von Tiefbrunnen ist durch eine eigene Technische Richtlinie geregelt (Beschluss der Landesregierung Nr.2320 vom 30.06.2008).

Rechtsgrundlagen: Nehmen Sie Einsicht in die Gesetzgebung

Kontakt: Amt für Gewässernutzung