Mikroplastik in alpinen Gewässern: Auf der Suche nach Lösungen
Wie gelangt Mikroplastik in unsere Gewässer und was können wir dagegen tun? Das erfahren wir am 16. Oktober 2026 im öffentlich „Living Lab“ in der Kläranlage von Bozen. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist jedoch erforderlich.
Die Alpen gelten als Symbol für unberührte Natur, kristallklares Wasser und einzigartige Lebensräume. Doch mittlerweile hat auch in den entlegensten Bergregionen ein unsichtbarer Schadstoff Einzug gehalten: Mikroplastik. Diese winzigen Kunststoffpartikel, die häufig kleiner als fünf Millimeter sind, finden sich heute nicht nur in den Meeren, sondern auch in Flüssen, Seen, Niederschlägen und sogar im Trinkwasser.
Im Rahmen der Forschungsprojekte "MICRO-ALPS" und "PlasticFree" (die mit finanzieller Unterstützung der Europäischen Union durchgeführt werden) untersuchen Forscherinnen und Forscher, woher das Mikroplastik stammt, wie es in die Umwelt gelangt und welche Lösungen dazu beitragen können, seine Verbreitung einzudämmen.
„Living Lab“ bei der Kläranlage Bozen
Am 16. Oktober, von 14:00 bis 17:00 Uhr, öffnet die Kläranlage Bozen ihre Türen für ein öffentliches „Living Lab“. Während der Veranstaltung haben die Teilnehmenden die Möglichkeit, die Kläranlage zu besichtigen und sich über die neuesten Forschungsergebnisse zu Mikroplastik in alpinen Gewässern zu informieren. Anhand von Beispielen aus dem Alltag sowie aus der Brillenglas-Produktion wird veranschaulicht, wo Mikroplastik entsteht und welche Lösungen zur Vermeidung, Entfernung und Wiederverwertung bereits entwickelt wurden.
Die Teilnahme ist kostenlos, jedoch nur nach vorheriger Anmeldung möglich.
29.0/NaF