Energiewerkstatt | Interaktive Ausstellung
Hintergrundinfo
Die Art und Weise, wie wir als Gesellschaft gegenwärtig Energie erzeugen und nutzen, ist nicht nachhaltig. Die durch die Nutzung fossiler Energieträger entstehenden Treibhausgasemissionen sowie die zunehmende Ressourcenverknappung gefährden unsere natürlichen Lebensgrundlagen. Damit die Energiewende gelingen kann, ist ein grundlegender Umbau der Energieversorgungssysteme hin zu nachhaltiger Energieerzeugung und eine effizientere Energienutzung notwendig.
Der Umstieg von fossilen Energieträgern auf erneuerbare Energiequellen bietet die Chance einer grundlegenden wirtschaftlichen Modernisierung und bringt viele Vorteile, darunter die Entschärfung der Ressourcenkonflikte um knapper werdende Rohstoffe wie Öl und Gas sowie die Förderung lokaler oder regionaler Energieträger, die Senkung der Importabhängigkeit, fairer Wettbewerb und der Abbau der Marktmacht multinationaler Energiekonzerne.
Ziel
Die Schülerinnen und Schüler lernen die verschiedenen Energieformen kennen, ermitteln ihren täglichen Energieverbrauch, testen die Nutzungsmöglichkeiten erneuerbarer Energien und setzen sich mit der Energieversorgung von morgen auseinander.
Programm
An verschiedenen Experimentierstationen befassen sich die Schülerinnen und Schüler mit den Nutzungsmöglichkeiten erneuerbarer Energien. Sie erfahren, wie ein Wasserkraftwerk oder eine Solaranlage funktioniert. Durch ein physikalisches Experiment mit einem Solarzeppelin erleben sie die Wirkung der Sonnenenergie. Sie kochen mit einem Parabolkocher und können mit einem Energierad testen, wie viel Energie notwendig ist, um Wasser in einem Wasserkocher zu erwärmen. Sie erhalten Antworten rund um die Wärmedämmung, erarbeiten gemeinsam energetische Einsparmöglichkeiten und decken unnötige Energieverluste auf.
Zielgruppe
1. – 3. Klassen der Mittelschulen
Voraussetzungen
- Naturkunde- oder Chemieraum; alternativ kann ein ausreichend großes Klassenzimmer mit Tischen genutzt werden, die für den Aufbau der verschiedenen Stationen flexibel angeordnet werden können.
- Voraussetzung für den Aufbau der Ausstellung an einer Schule ist die Anmeldung von mindestens neun Klassen. Wird die Mindestanzahl von neun Klassen von einer einzelnen Schule nicht erreicht, wird empfohlen, die Teilnahme gemeinsam mit anderen Schulen der Umgebung zu organisieren.
Sprache
Deutsch, Italienisch
Termin
Der Termin wird individuell vereinbart.
Dauer
3 Schulstunden
Zeitraum
November bis Mai
Anmeldung
Anmeldung und Teilnahmebedingungen
Die eingehenden Anmeldungen werden in der Reihenfolge ihres Eingangs und nach den Einzugsgebieten der Schulen bis zur maximalen Teilnehmerzahl berücksichtigt. Die Standorte der Ausstellung werden nach den Einzugsgebieten der teilnehmenden Schulen festgelegt. Schulen, die für bis zu drei Wochen geeignete Räumlichkeiten für die Ausstellung zur Verfügung stellen, haben bei der Anmeldung Vorrang.
Wichtig: Die didaktischen Materialien der Ausstellung verbleiben während des Ausstellungszeitraums in den von den Schulen zur Verfügung gestellten Räumen. Außerhalb der Ausstellungszeiten sind die Schulen für die Aufbewahrung und Beaufsichtigung der Materialien verantwortlich und müssen sicherstellen, dass diese nicht beschädigt oder entwendet werden. Beim Verlassen der Räumlichkeiten sind diese abzuschließen.