Talfer
Die Talfer ist mit 43 km Länge und einem Einzugsgebiet von 429 km² der zweitgrößte Seitenzubringer des Eisacks. Die höchste Erhebung im Sarntal, das von der Talfer entwässert wird, liegt auf 2781 m (Hirzer). Auf 260 m Höhe mündet die Talfer in Bozen in den Eisack. Der wichtigste Zufluss der Talfer ist der Durnholzer Bach, der eigens beschrieben wird.
Die vorherrschenden Gesteinsformen im Sarntal sind Quarzphyllit und Bozner Quarzporphyr.
Die Talfer wird beim Staubecken von Rabenstein und unterhalb von Sarnthein zum Teil abgeleitet, sodass sie bis zur Rückgabestelle in Bozen eine reduzierte Wassermenge führt. Auch zahlreiche Seitenzuflüsse der Talfer werden zum Zwecke der hydroelektrischen Stromerzeugung abgeleitet.
Die wichtigsten Ortschaften im Sarntal sind Sarnthein, Nordheim-Astfeld, Reinswald und Weißenbach. Die Abwässer aus dem Tal werden in der Kläranlage Sarnthein geklärt.
Infos
| Merkmal | Wert |
|---|---|
| Länge (km) | 43 |
Karte
Ökologischer Zustand
Legende
Qualitätszustand
sehr gut
gut
mäßig
unbefriedigend
schlecht
Für den Oberlauf wurde in der Vergangenheit für die Talfer eine sehr gute ökologische Gewässergüte festgestellt. Auch bei der rezenten Beprobung in diesem Abschnitt wird für die untersuchten Parameter ein sehr guter Zustand ermittelt und somit eine erste Klasse bestätig.
Im dritten Bereich erzielen das Makrozoobenthos eine erste, die Kieselalgen und der Fischindex eine zweite Klasse. Hier wird der ökologische Zustand mit gut bewertet.
Im Abschnitt Rückgabe St. Anton – Mündung wird für Makrozoobenthos ein guter Zustand und für Kieselalgen ein sehr guter Zustand ermittelt. Das Gesamturteil über den ökologischen Zustand ergibt in diesem Teil eine zweite Klasse, was einem guten Qualitätszustand entspricht.