Pfitscher Bach
Der Pfitscher Bach entwässert das gleichnamige Tal auf einer Länge von 22 km bei einem Einzugsgebiet von knapp 140 km². Die höchste Erhebung im Pfitscher Tal ist der Hochfeiler mit 3509 m; auf 940 m mündet der Pfitscher Bach in den Eisack. Die bedeutendsten Zuflüsse des Pfitscher Baches sind der Unterbergbach und der Großbergbach.
Im Einzugsgebiet des Pfitscher Baches dominieren Kalk- und Granatglimmerschiefer und Amphibolite des Tauernfensters. Größtenteils verläuft der Bach in quartären Sedimenten (Moränen, Schotter, Seesedimente).
Am Oberlauf des Pfitscher Baches besteht eine mittelgroße Ableitung zur Stromerzeugung. Am Mittellauf wurde ein Stausee errichtet, von dem Wasser zum Kraftwerk ober Wiesen geleitet wird. Zu den wichtigsten Siedlungen im Tal zählen St. Jakob und Wiesen, deren Abwässer in der Kläranlage Wipptal gereinigt werden.
Infos
| Merkmal | Wert |
|---|---|
| Länge (km) | 22 |
Karte
Ökologischer Zustand
Legende
Qualitätszustand
sehr gut
gut
mäßig
unbefriedigend
schlecht
Für den oberen Verlauf des Pfitscher Baches wurde in der Vergangenheit ein guter ökologischer Zustand erzielt.
Bei den rezenten Untersuchungen im unteren Bereich wird für das Makrozoobenthos und die Kieselalgen eine sehr gute Qualität ermittelt. Das Gesamturteil über den ökologischen Zustand ist aufgrund der unbefriedigenden Bewertung der Morphologie eine zweite Klasse, was einem guten Qualitätszustand entspricht.