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Südtiroler Flüsse und Bäche

Passer

Passer (Foto: Landesagentur für Umwelt und Klimaschutz)
Passer (Foto: Landesagentur für Umwelt und Klimaschutz)

Mit einer Länge von 35 km ist die Passer einer der größten Zuflüsse der Etsch auf Südtiroler Raum. Ihr Einzugsgebiet ist das Passeiertal mit einer Fläche von 428 km². Es reicht von 3481 m (Hoch Wilde) bis hin zu 295 m Meereshöhe an der Mündung in die Etsch (bei Meran). Die bedeutendsten Zuflüsse sind der Pfelderer Bach, der Waltner Bach und der Kalmbach.


Im Oberlauf durchquert die Passer die Gesteine des Schneeberger Zuges. Südlich von Moos fließt sie durch die Paragneise, Orthogneise, Amphibolite und Glimmerschiefer mit eingelagerten Marmoren und Amphiboliten verschiedener ostalpiner Einheiten. An einigen Stellen im Tal gibt es große Moränenablagerungen.


Aus morphologischer Sicht unterscheidet man das Hinter- und das Vorderpasseier; ersteres weist ein stärkeres Gefälle als letzteres auf. Im Hinterpasseier überwiegt die Almwirtschaft. Weiter talauswärts befinden sich im Umland der Passer intensiv bewirtschaftete Wiesen, die im äußeren Teil des Tales dann von Obstplantagen abgelöst werden.


Auch im Einzugsgebiet der Passer wird die Wasserkraft zur Stromerzeugung genutzt: es bestehen zahlreiche kleinere und mittelgroße Kraftwerke an der Passer und an einigen ihrer Zuflüsse. Seit Kurzem wird das Wasser der Passer nun auch zwischen Moos und St. Leonhard für ein Kraftwerk abgeleitet.


Unter den wichtigsten Ortschaften im Passeiertal sind Moos, St. Leonhard, St. Martin und Riffian zu nennen. Die Abwässer werden in der Abwasserreinigungsanlage von St. Martin bzw. von Meran gereinigt. Weiters gibt es eine mechanische Anlage in Rabenstein.


Infos

Merkmal Wert
Länge (km) 35

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