Gsieser Bach
Der Gsieser Bach, der das gleichnamige Tal entwässert, weist eine Länge von ca. 23 km und ein Einzugsgebiet von 145 km² Ausdehnung auf. Die höchste Erhebung des Wassereinzugsgebietes befindet sich auf 2837 m (Feldspitz); auf 1080 m Höhe mündet der Gsieser Bach bei Welsberg in die Rienz. Wichtige Zuflüsse sind Köflerbach, Karbach und Taistner Bach.
Im Gsieser Tal dominieren Gneise, der Talboden ist mit Schotter aufgefüllt. Die Wiesen im Umland des Baches werden intensiv bewirtschaftet und teilweise gelangen deren Drainagen in den Gsieser Bach. Es bestehen mehrere mittelgroße Ableitungen zur Stromerzeugung am Gsieser Bach.
Die wichtigsten Ortschaften im Tal sind St. Magdalena, St. Martin und Außerpichl. Ihre Abwässer werden in der Kläranlage von Welsberg gereinigt.
Infos
| Merkmal | Wert |
|---|---|
| Länge (km) | 23 |
Karte
Ökologischer Zustand
Legende
Qualitätszustand
sehr gut
gut
mäßig
unbefriedigend
schlecht
Der Gsieser Bach wies bei der Beprobung des Makrozoobenthos und der Kieselalgen in den Jahren 2014-2019 eine sehr gute Gewässerqualität auf.
Auch die rezenten Untersuchungen bestätigen die guten Werte: sei es der Index der Kieselalgen, als auch jener des Makrozoobenthos erreichen eine sehr gute Qualität. Da die Morphologie keine sehr gute Bewertung erreicht, wird der ökologische Zustand mit einer zweiten Klasse beschrieben, was einem guten Qualitätszustand entspricht.