Brantentalbach
Der Brantentalbach entwässert das gleichnamige Tal unterhalb von Deutschnofen und mündet unterhalb von Leifers in den Branzoller Graben, der bei Auer in die Etsch mündet. Seine Länge beträgt etwa 15 km, sein Einzugsgebiet 29 km². Die höchste Erhebung im Einzugsgebiet liegt auf 2120 m Meereshöhe, die Mündung auf 230 m. In seinem Einzugsgebiet herrscht die Gesteinsart des Bozner Quarzporphyrs vor. Das Brantental weist keine größeren Siedlungen oder Kulturgüter auf; am Ausgang des Tales liegt die Stadt Leifers, deren Abwässer in die Kläranlage von Branzoll geleitet werden. Am Brantentalbach bestehen mehrere kleinere Wasserableitungen zur Stromerzeugung und für Beregnungszwecke.
Infos
| Merkmal | Wert |
|---|---|
| Länge (km) | 15 |
Karte
Ökologischer Zustand
Legende
Qualitätszustand
sehr gut
gut
mäßig
unbefriedigend
schlecht
Das Gewässer ist im Bereich der Probenstelle im Oberlauf wenig verbaut und sehr strukturreich, d.h. es bietet vielen verschiedenen Tieren mit unterschiedlichen Habitatansprüchen einen Lebensraum. Im Unterlauf wird der Brantentalbach allerdings durch beträchtliche Wasserableitungen und starke Verbauungen in Mitleidenschaft gezogen.
Der ökologische Zustand des Oberlaufes des Brantentalbaches wird seit vielen Jahren untersucht und die biologischen Parameter haben durchwegs sehr gute Ergebnisse erzielt. Dieser Zustand stellte sich seit der Sammlung der Abwässer von Deutschnofen Anfang der 90er Jahre ein.
So kann auch bei den rezenten Beprobungen für Makrozoobenthos und Kieselalgen im oberen Bereich eine sehr gute Qualität bestätigt werden. Das Gesamturteil für diesen Abschnitt ist eine erste Klasse, was einem sehr guten Qualitätszustand entspricht. Im Bereich Schranke Forstweg – Mündung wird der ökologische Zustand mit gut bewertet.