Berglerbach
Der Berglerbach entwässert auf einer Länge von etwa 6 km das unbewohnte Bergtal. Er entspringt unter dem Tagwaldhorn (2708m) und mündet bei Grasstein auf 860 m in den Eisack. Das Einzugsgebiet ist rund 16 km² groß.
Aus geologischer Sicht befindet sich das Fließgewässer im Südalpin, es überwiegen permische Plutonite.
Im Oberlauf des Berglerbaches herrschen spärliche hochalpine Vegetation und Verwitterungsschutt vor. Im weiteren Verlauf ist das Umland zum Großteil mit Nadelwald bedeckt, einige Flächen werden almwirtschaftlich genutzt.
Am Gewässer gibt es Wasserableitungen für Kraftwerke.
Infos
| Merkmal | Wert |
|---|---|
| Länge (km) | 6 |
Karte
Ökologischer Zustand
Legende
Qualitätszustand
sehr gut
gut
mäßig
unbefriedigend
schlecht
Der Berglerbach wurde 2024 erstmals begutachtet. Die Untersuchungen des Makrozoobenthos, der Kieselalgen und der Chemie ergeben an der Probenstelle eine erste Klasse. Beim Berglerbach werden 60 % des Wasserkörpers als Restwasserstrecke bezeichnet, da es Wasserableitungen für Kraftwerke gibt. Die Hydrologie erreicht aufgrund dieses Kriteriums nicht einen sehr guten Zustand. Das Gesamturteil über den ökologischen Zustand ist demnach eine zweite Klasse, was einem guten Qualitätszustand entspricht.