[Externer Link] Webseite - Autonome Provinz Bozen - Südtirol

Lebensmittelverschwendung: informieren ist erster Schritt zur Vorbeugung

12.02.2026, 12:00

Anlässlich des Nationalen Tages zur Prävention von Lebensmittelverschwendung (5. Februar) gaben Experten der Landesagentur für Umwelt und Klimaschutz während einer Fortbildungsveranstaltung für das Personal der Firma „3 Zinnen AG” Informationen und Tipps.

Elisa Poznanski (links) und Georg Pircher (ganz rechts) vom Amt für Abfallwirtschaft während des Treffens am 5. Februar zusammen mit den Verantwortlichen für die Bereiche Umwelt und Gastronomie der „3 Zinnen AG” (Foto: „3 Zinnen AG”)
Elisa Poznanski (links) und Georg Pircher (ganz rechts) vom Amt für Abfallwirtschaft während des Treffens am 5. Februar zusammen mit den Verantwortlichen für die Bereiche Umwelt und Gastronomie der „3 Zinnen AG” (Foto: „3 Zinnen AG”)

Am 5. Februar wurde in ganz Italien der 13. Nationale Tag zur Vermeidung von Lebensmittelverschwendung mit dem Schwerpunkt #2030Calling begangen: Bis 2030 soll die Herausforderung darin bestehen, 50 Gramm Lebensmittelabfälle pro Woche einzusparen.

Zu diesem Anlass referierten Experten des Amtes für Abfallwirtschaft der Landesagentur für Umwelt und Klimaschutz im Rahmen einer internen Schulung zum Thema Lebensmittelverschwendung, die von der Firma „3 Zinnen AG” in Vierschach am 5. Februar 2026 organisiert wurde. An der Schulung nahmen über 100 Personen aus den Bereichen Gastronomie und Logistik des Unternehmens, aus Restaurants, Almhütten und Skiverleihgeschäften des Skigebiets teil.

Bewährte Praktiken zur Reduzierung von Lebensmittelverschwendung

Im Laufe der Veranstaltung wurden bewährte Praktiken zur Reduzierung von Lebensmittelabfällen, die Organisation der städtischen Abfallwirtschaft in Südtirol, die Entsorgung von Bioabfällen und ein besonderer Schwerpunkt auf gebrauchte Speiseöle und -fette sowie die Entsorgung von Kunststoffen vorgestellt. „Im ersten Teil unseres Vortrags”, erklären Elisa Poznanski und Georg Pircher vom Amt für Abfallwirtschaft, „haben wir die kürzlich vom internationalen Observatorium „Waste Watcher” (Kampagne „Zero Waste”) veröffentlichten Daten zur Lebensmittelverschwendung in Italien vorgestellt, und einige Maßnahmen zur Vermeidung von Lebensmittelabfällen sowohl im Haushalt als auch in der Gastronomie vorgeschlagen: Lager- und Auftragsverwaltung, Verwaltung der Vorräte in Kühlschränken, Einhaltung der Mindesthaltbarkeits- und Verfallsdaten. Im zweiten Teil haben wir die Organisation der öffentlichen Abfallsammlung in Südtirol und die Bewirtschaftung der Wertstoffe (getrennte Sammlung)  mit Fokus auf Bioabfälle beschrieben. Es wurden Hinweise sowohl für den Gastronomiebereich als auch für diejenigen gegeben, die sich mit Logistik und Beschaffung und mit Verpackungsabfällen beschäftigen".

Mit dieser Initiative bekräftigt die Landesagentur für Umwelt und Klimaschutz ihr Engagement für die Förderung nachhaltigen Verhaltens auch im Arbeitsumfeld.

NaF/29.0