Abwasser | Workshop

Abwasser | Workshop
Wie wird denn unser Abwasser wieder rein? (Foto: Helios, shutterstock.com/ AVAVA)

Hintergrundinfo
Wasser ist Grundlage für uns Menschen und alle Lebewesen der Erde. Wenn wir einen Wasserhahn aufdrehen, ist es für uns selbstverständlich, dass sauberes Wasser aus der Leitung fließt. Da Wasser bei uns immer verfügbar ist, sorgt diese Selbstverständlichkeit dafür, dass die wenigsten von uns sich Gedanken darüber machen, woher sauberes Wasser kommt. Die Abwasserreinigung in Kläranalgen ist ein sehr aufwendiger Prozess, bei dem viel Energie nötig ist. Deshalb ist es wichtig, Wasser nicht zu verschwenden und darauf zu achten, was wir (z.B. über Gully oder Toilette) in den Wasserkreislauf einbringen.

Ziel
Mit dem Projekt Abwasser möchte man die Schülerinnen und Schüler an die Thematik Abwasser heranzuführen und sie für einen nachhaltigen Umgang mit Wasser sensibilisieren.

Programm
Nach einer theoretischen Einführung (über die Geschichte der Abwasserentsorgung, über das Wassersparen, über die Funktion einer Kläranlage, etc.) und einer experimentellen Versuchsreihe, besichtigen die Schülerinnen und Schüler nach Möglichkeit eine Kläranlage.
Sie setzen sich aktiv mit dem Thema Abwasserreinigung auseinander und lernen verschiedene Möglichkeiten der Abwasserreinigung kennen. Dabei experimentieren die die Schülerinnen und Schüler in kleinen Arbeitsgruppen aus einem künstlichen Abwasser jeweils eine Schmutzfraktion (Grobstoffe, gelöste Stoffe, Öle) herauszulösen. Die Ergebnisse werden in einem Arbeitsblatt dokumentiert, ausgewertet und gemeinsam diskutiert. So wie bei einer richtigen Kläranlage soll am Ende sauberes Wasser herauskommen. Dabei entwickeln sie ein Bewusstsein für die aufwendigen Vorgänge in einer Kläranlage und begreifen, dass Wasser eine begrenzte und kostbare Ressource ist.

Zielgruppe
1. - 3. Klasse Mittelschule

Sprache
Deutsch, Italienisch

Dauer
3 Schulstunden

Zeitraum
November bis Juni

Anmeldung
Anmeldung und Teilnahmebedingungen

Was ist der Wasser-Fußabdruck?

Der persönliche Wasserfußabdruck ist ein Maß für den Wasserbrauch und setzt sich aus direkt und indirekt verbrauchtem Wasser zusammen. Der indirekte Wasserverbrauch („virtuelles Wasser“) ist die Menge Wasser, die zur Herstellung eines Produkts oder für eine Dienstleistung verwendet wird. Zum Beispiel benötigt die Herstellung eines einzigen T-Shirts viele tausende Liter Wasser. Zum Vergleich: eine volle Badewanne fasst ungefähr 140 Liter Wasser.

 

Kontakt
Umweltbildung
Amba-Alagi-Straße 5, 39100 Bozen
E-Mail: umweltbildung@provinz.bz.it
Tel.: +39 0471 417102