Seite der Trinkwasserwärter

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Jeder Betreiber einer öffentlichen Trinkwasserleitung muss über einen eigens geschulten Wasserwart verfügen.
Das Amt für Gewässernutzung fördert die Ausbildung der Trinkwasserwarte durch verschiedene Initiativen wie den Wasserwärter-Grundkurs oder Veranstaltungen zur Vertiefung auf dem Gebiet des Betriebes, der Wartung und der Effizienz der öffentlichen Trinkwasserleitungen.
Der letzte Grundkurs für Wasserwärter wurde in Zusammenarbeit mit dem Gemeindenverband im November 2015 abgehalten. Der Termin des nächsten Grundkurses sowie alle weiteren Veranstaltungen zur Fortbildung der Wasserwarte werden mit allen Details auf dieser Seite der Homepage der Umweltagentur veröffentlicht.
Die Gemeinden werden direkt von diesen Veranstaltungen informiert.

 

Hier finden Sie einige wichtige Vorlagen für jene Dokumente, die der Betreiber einer öffentlichen Trinkwasserleitung laut den geltenden Gesetzen führen muss:

Fortbildung Wasserwart 2013

Desinfektion von Trinkwasserversorgungsanlagen und Entnahme von Trinkwasserproben für interne Qualitätskontrollen

3:03Fortbildung Wasserwart 2013 (06.12.2013)
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Praxisfortbildung für geschulte Wasserwarte im Sinne des D.LH. Nr. 12/2006:

Desinfektion von Trinkwasserversorgungsanlagen und Entnahme von Trinkwasserproben für interne Qualitätskontrollen

Infolge der immer größer werdenden Ansprüche auf einwandfreies Trinkwasser und der verstärkten Verantwortung der Betreiber der öffentlichen Trinkwasserversorgung (interne Qualitätskontrollen) ist es dem Amt für Gewässernutzung ein wichtiges Anliegen, gemeinsam mit dem Verband der Gemeinden gerade im Bereich der Versorgungssicherheit mit sauberem Trinkwasser das Ausbildungsniveau von Südtirols Trinkwasserwarten weiter anzuheben.

Die korrekte, regelmäßige Reinigung von Quellsammelschächten, Trinkwasserspeichern oder Leitungsabschnitten ist hierbei eine wichtige Maßnahme, die gelernt sein will. Ein theoretischer und ein praktischer Teil in einer nahe gelegenen Trinkwasserversorgungsanlage geben wichtige Informationen zur korrekten Anwendung von Natriumhypochlorid: Von der Aufbewahrung, der Berechnung der korrekten Konzentration, den notwendigen Vorsichtsmaßnahmen bis zur umweltverträglichen Entsorgung des Reinigungswassers.

Ein weiterer Schwerpunkt der Fortbildung ist auf die korrekte Entnahme von Trinkwasserproben im Rahmen der Eigenkontrollen gelegt. Mithilfe der genauen Kenntnis wie und wo eine Trinkwasserprobe entnommen wird, kann der Betreiber wesentliche Einsparungen erzielen: Welche ist die korrekte Behandlung der verschiedenen, teilweise sterilen Gefäße bei Lagerung, Transport und Etikettierung ist, worauf muss man bei der Entnahme achten? Der Schulungsnachweis soll hier eine Eigenbeprobung durch den Wasserwart ermöglichen und somit dem Analyselabor langwierige Anfahrten und Aufstiege ersparen, die nicht mehr auf den Betreiber abgewälzt werden müssen.


Fortbildung Wasserwart 2012

  • Desinfektion in der Trinkwasserversorgung
  • Chlorung und UV-Anlagen im täglichen Betrieb und im Notfall

2:54Fortbildung Wasserwart 2012 (13.11.2012)
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Chlorung und UV – Anlagen im täglichen Betrieb und im Notfall

Südtirols Trinkwasser gelangt weitestgehend unbehandelt in unsere Wasserhähne. Fallweise ist es jedoch erforderlich Maßnahmen zur Entkeimung des Wassers selbst oder von Anlagenteilen wie Behälter und Rohre durchzuführen.
Planung, Betrieb und Überwachung von Desinfektionsanlagen erfordern grundlegende Kenntnisse der Verfahrenstechnik und biologisch-chemischen Technologie des Wassers.
Einschlägige Fachleute werden den TeilnehmerInnen erklären, welche Verfahren wann zur Anwendung kommen, wie der richtige Betriebsbereich einer UV-Anlage oder einer Chlordesinfektion ermittelt werden kann, welche Aufzeichnungen und Maßnahmen für einen ordnungsgemäßen Betrieb notwendig sind und wie eine fachgerechte Wartung durchgeführt wird.
Der vom Gemeindenverband angebotene und gemeinsam mit dem Landesamt für Gewässernutzung organisierte Kurs ist dezidiert praxisorientiert für bereits ausgebildete Wasserwärter im Sinne des Landesgesetzes 8/2002 ausgerichtet.


Kontakt: Amt für Gewässernutzung