Mineralwasserquellen

In Südtirol sind 32 Mineralwasserquellen mittels Beschluss der Landesregierung anerkannt. Diese Quellen wurden aus einer langen Reihe ausgesucht, die seit alters her für Bauernbäder und Heilanstalten genutzt wurden oder bereits als Mineralwasser abgefüllt und verkauft wurden.

Details und Wanderkarten zu den Mineralwasserquellen in Südtirol entnehmen Sie der Informationsbroschüre Kostbarkeiten aus felsiger Tiefe, welche Sie hier herunterladen können.

9. Mitterbad - St. Pankraz

Mitterbad - Gemeinde St. Pakraz 1050 m ü.d.M.

Mitterbad - Quellstollen (Foto: Landesagentur für Umwelt, Amt für Gewässernutzung, 2003)

Die erste Erwähnung findet Mitterbad im Jahre 1418 als „Walcherguet in Vlten in mitern Pad“. Bereits Anfang des 19. Jahrhunderts galt es als eines der meistbesuchten Bäder im deutschen Raum. Viele bekannte Persönlichkeiten statteten dem Bad einen Besuch ab, darunter Otto von Bismarck, die Kaiserin Elisabeth von Österreich, die Brüder Heinrich und Thomas Mann und der Maler Franz von Defregger. Es wurde noch bis in das Jahr 1971 betrieben.
Die Klassifikation des Wassers beschreibt dieses als radioaktives, sulfat-, eisen- und mittelmäßig mineralhaltiges Wasser. Es enthält Aluminium, Arsen, Lithium und Spuren von Chrom und Kupfer. Die Temperatur beträgt 7,8 °C und die Leitfähigkeit 1220 µS/cm.

Wie kommt man zur Quelle?
Auf der Ultnerstraße kurz nach Bad Lad biegt man nach links ab in Richtung Mitterbad, welches man nach 2,5 km erreicht. Die Quelle liegt in unzugänglichem Gelände etwa 40 Min. zu Fuß von Mitterbad entfernt, oberhalb eines Zuflusses des Marauner Baches. Es führt kein markierter Weg direkt zur Quelle.

LB

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Kontakt: Amt für Gewässernutzung