Mineralwasserquellen

In Südtirol sind 32 Mineralwasserquellen mittels Beschluss der Landesregierung anerkannt. Diese Quellen wurden aus einer langen Reihe ausgesucht, die seit alters her für Bauernbäder und Heilanstalten genutzt wurden oder bereits als Mineralwasser abgefüllt und verkauft wurden.

Details und Wanderkarten zu den Mineralwasserquellen in Südtirol entnehmen Sie der Informationsbroschüre Kostbarkeiten aus felsiger Tiefe, welche Sie hier herunterladen können.

11. Bad Fallenbach - St. Leonhard in Passeier

Bad Fallenbach - Gemeinde St. Leonhard in Passeier 750 m ü.d.M.

Bad Fallenbach - Nebenaustritt (Foto: Landesagentur für Umwelt, Amt für Gewässernutzung, 2003)

Schon aus dem 18. Jahrhundert ist auf dem Gelände des heutigen Bad Fallenbach ein Badhäusl, genannt „Zegg-Bad“ („Bad zu Egg“) bekannt. Das „Falbenpachhäusl“, von dem der heutige Name stammt, lag in der Nähe, gehörte aber nicht zum Badhäusl. Erst im Jahre 1892 gehören beide Häuser demselben Besitzer. Schon vorher jedoch wurde das Quellwasser des Zegg-Bades zum ersten Mal analysiert (1830-35) und als Heilwasser bezeichnet. Daraufhin führte die Gemeinde St. Leonhard ab 1883 den Beinamen „Kurort“.
Die Quelle von Bad Fallenbach ist als leicht mineralhaltiges Wasser eingestuft (Leitfähigkeit von 505 µS/cm). Das Wasser ist eisen-, fluor- und iodhaltig und enthält Spuren von Aluminium, Arsen, Bor, Barium, Brom, Chrom, Kupfer, Lithium, Blei, Selen, Zink, Beryllium, Silber, Lanthan und Cäsium. Die Quelle entspringt auf 750 m Seehöhe mit einer Temperatur von etwa 12 °C.

Wie kommt man zur Quelle?
Von Meran abzweigend ins Passeiertal kommt man nach ca. 20 km durch die Ortschaft St. Leonhard. Von dort der Jaufenpassstraße (S.S. 44) folgend liegt Bad Fallenbach am Ausgang des Dorfes zur Linken der Straße. Die Quelle liegt etwas weiter bergwärts, oberhalb der Straße.

LB

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Kontakt: Amt für Gewässernutzung