Mineralwasser und besondere Quellen

In Südtirol sind 36 Mineral- und Thermalwasserquellen, sowie Quellen und Grundwasservorkommen mit besonderen chemischen Merkmahlen mittels Beschluss der Landesregierung in ein eigenes Verzeichnis eingetragen. Diese Quellen wurden aus einer langen Reihe ausgesucht, die seit alters her für Bauernbäder und Heilanstalten genutzt wurden oder bereits als Mineralwasser abgefüllt und verkauft wurden.

19.Wildbad Innichen / Lavaredo - Innichen

Wildbad Innichen / Lavaredo - Gemeinde Innichen 1320 m ü.d.M.

Wildbad Innichen / Lavaredo - Quelle (Foto Landesagentur für Umwelt, Amt für Gewässernutzung, 2016)

Die Anfänge der Bäder in Wildbad Innichen reichen vermutlich in die Zeit der Illyrer und Römer zurück, da in der Nähe illyrische Amphoren und römische Münzen aus der Zeit von 70 bis 160 n. Chr. gefunden worden sind. 1586 wird Wildbad Innichen das erste Mal urkundlich erwähnt.
Zum Wildbad Innichen gehörten seit jeher 5 Quellen: Lavaredo (Magenwasser), Kaiserwasser, Schwefelquelle, Eisenquelle und Candida. Die ersten 4 Quellen sind als Mineralwasser anerkannt.
Die Quelle Lavaredo wird als mittelmäßig mineralhaltiges-, sulfat-, fluor-, kalzium- und magnesiumhaltiges Wasser klassifiziert. Es enthält Iod und Spuren von Barium, Brom und Kupfer (Leitfähigkeit: 1480 µS/cm, Temperatur: 7°C).
Das Wasser der Quelle Lavaredo wird in Flaschen abgefüllt und als Mineralwasser verkauft.

Wie kommt man zur Quelle?
Wildbad Innichen ist von der Ortschaft Innichen aus auf der Straße nach Sexten erreichbar. Nach 1,5 km folgt die Abzweigung nach rechts einer schmalen geteerten Straße. Nach einigen 100 m geht man zu Fuß etwa 15 Min. auf der Forststraße weiter und erreicht direkt das Wildbad

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LB

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Kontakt: Amt für Gewässernutzung