Mineralwasserquellen

In Südtirol sind 32 Mineralwasserquellen mittels Beschluss der Landesregierung anerkannt. Diese Quellen wurden aus einer langen Reihe ausgesucht, die seit alters her für Bauernbäder und Heilanstalten genutzt wurden oder bereits als Mineralwasser abgefüllt und verkauft wurden.

Details und Wanderkarten zu den Mineralwasserquellen in Südtirol entnehmen Sie der Informationsbroschüre Kostbarkeiten aus felsiger Tiefe, welche Sie hier herunterladen können.

21. Wildbad Innichen / Schwefelquelle - Innichen

Wildbad Innichen / Schwefelquelle - Gemeinde Innichen1321 m ü.d.M.

Wildbad Innichen / Schwefelquelle - Quelle (Foto Landesagentur für Umwelt, Amt für Gewässernutzung, 2016)

Die Schwefelquelle war die bekannteste unter den 5 Wildbadquellen. Sie wurde insbesondere für Sitzbäder, Vollbäder und Umschläge verwendet. Durch seinen etwas schwefeligen Geschmack wurde es weniger gern getrunken als die anderen Wässer von Wildbad Innichen.
Die Schwefelquelle ist als sehr mineralreiches, fluorid-, sulfat-, calcium- und magnesiumhaltiges Wasser klassifiziert. Es enthält Iod und Spuren von Bor, Barium, Chrom, Kupfer, Blei und Lithium. Seine Leitfähigkeit beträgt 1900 µS/cm und seine Temperatur 7,3 °C.
Die mittlere Verweilzeit des Wassers der Schwefelquelle im Untergrund wurde mit durchschnittlich 37 Jahren bestimmt.

Wie kommt man zur Quelle?
Wildbad Innichen ist von der Ortschaft Innichen aus auf der Straße nach Sexten erreichbar. Nach 1,5 km folgt die Abzweigung nach rechts einer schmalen geteerten Straße. Nach einigen 100 m geht man zu Fuß etwa 15 Min. auf der Forststraße weiter und erreicht direkt das Wildbad.
Die Schwefelquelle liegt direkt oberhalb der Forststraße und dem Wildbad, kurz vor dem Anstieg zur Badkapelle.

LB

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Kontakt: Amt für Gewässernutzung