Mineralwasserquellen

In Südtirol sind 32 Mineralwasserquellen mittels Beschluss der Landesregierung anerkannt. Diese Quellen wurden aus einer langen Reihe ausgesucht, die seit alters her für Bauernbäder und Heilanstalten genutzt wurden oder bereits als Mineralwasser abgefüllt und verkauft wurden.

Details und Wanderkarten zu den Mineralwasserquellen in Südtirol entnehmen Sie der Informationsbroschüre Kostbarkeiten aus felsiger Tiefe, welche Sie hier herunterladen können.

24. Bad Neuhaus - Gais

Bad Neuhaus - Gemeinde Gais 947 m ü.d.M.

Bad Neuhaus - Fassung - (Umweltagentur für Umwelt, Amt für Gewässernutzung 2016)

Die Geschichte der Burg Neuhaus lässt sich bis ins 12. Jahrhundert zurückverfolgen, in dem die Herren von Taufers die Burg erbauten. Das Badewesen soll aber erst Ende der 30ger Jahre des 19. Jahrhunderts entstanden sein, als im Schlosshof ein Badehaus und ein Gasthaus eingerichtet wurden. Damals wurden 2 Quellen benutzt: eine für Trinkwasser und Trinkkuren und eine zweite für Bäder. Letztere wurde als Mineralwasser anerkannt. 1924 brannten die Gebäude des Bades ab. Seither wurde die Badetätigkeit nicht wieder aufgenommen.
Das Wasser der Mineralwasserquelle von Bad Neuhaus wird klassifiziert als nur geringfügig mineralhaltig und radioaktiv. Es hat einen leicht sauren pH-Wert und enthält Iod und Spuren von Aluminium, Arsen, Cäsium, Lanthan, Rubidium und Uran (Leitfähigkeit von 49 µS/cm). Es tritt mit einer Temperatur von 6°C zutage.

Wie kommt man zur Quelle?
Auf der Ahrntalerstraße zwischen Gais und Uttenheim biegt man nach der Ortschaft Burgfrieden nach links ab und fährt auf einer schmalen Straße auf den Schlossberg von Neuhaus. Die Mineralwasserquelle liegt im Wald hinter dem Schloss.

LB

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Kontakt: Amt für Gewässernutzung