Mineralwasserquellen

In Südtirol sind 32 Mineralwasserquellen mittels Beschluss der Landesregierung anerkannt. Diese Quellen wurden aus einer langen Reihe ausgesucht, die seit alters her für Bauernbäder und Heilanstalten genutzt wurden oder bereits als Mineralwasser abgefüllt und verkauft wurden.

Details und Wanderkarten zu den Mineralwasserquellen in Südtirol entnehmen Sie der Informationsbroschüre Kostbarkeiten aus felsiger Tiefe, welche Sie hier herunterladen können.

26.Bad Valdander - St. Martin in Thurn

Bad Valdander - Gemenide St. Martin in Thurn 1460 m ü.d.M.

Bad Valdander Quellfassung - (Foto: Landesagentur für Umwelt, Amt für Gewässernutzung, 2003)

Die Gründung von Bad Valdander geht auf das Jahr 1820 zurück, als ein Bauer hier ein Badhaus mit Heizkessel, eine Kapelle und ein Wohn- und Gästehaus erbaute. Die Quelle war jedoch schon viel früher bekannt und besucht. Der Name Valdander lässt sich zurückführen auf Val d'Ander, was soviel wie Höhlental bedeutet. Hier sollen in den kleinen Höhlen bereits vor Jahrhunderten die Menschen im Wasser der Quelle gebadet haben.
Das Wasser der Quelle von Valdander wird als sehr mineralreiches, sulfat- und calciumhaltiges Wasser klassifiziert . Es enthält Iod und Spuren von Bor, Barium, Selen, Zink, Nickel und Molybdän. Seine Leitfähigkeit beträgt 1780 µS/cm. Das Wasser tritt mit einer Temperatur von etwa 5 °C zutage

Wie kommt man zur Quelle?
Auf der SS 244 Gadertal fährt man etwa 14 km bis zur Abzweigung Richtung Würzjoch. Auf dieser Straße fährt man etwa 6 km weiter, bis in einer Kehre auf diese Straße weiter etwa 8 km bis in einer Kehre, noch vor der Ortschaft Untermoi, die Abzweigung nach Bad Valdander links weggeht.

LB

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Kontakt: Amt für Gewässernutzung