Mineralwasser und besondere Quellen

In Südtirol sind 36 Mineral- und Thermalwasserquellen, sowie Quellen und Grundwasservorkommen mit besonderen chemischen Merkmahlen mittels Beschluss der Landesregierung in ein eigenes Verzeichnis eingetragen. Diese Quellen wurden aus einer langen Reihe ausgesucht, die seit alters her für Bauernbäder und Heilanstalten genutzt wurden oder bereits als Mineralwasser abgefüllt und verkauft wurden.

29. Völlanerbad - Lana

Völlanerbad - Gemeinde Lana 832 m ü.d. M.

Völlanerabad - Quelle (Foto: Landesagentur für Umwelt, Amt für Gewässernutzung, 2003)

Das Völlaner Bad ist seit Anfang des 19. Jahrhunderts bekannt. Im Jahr 1815 soll der damalige Medicus des Meraner Städtischen Spitals, Josef Oedl, die Quelle entdeckt haben. Bereits kurze Zeit später, im Jahr 1818, entstand das erste Badgasthaus, das in der Folge mehrmals erweitert und umgebaut worden ist.
Die Quelle befindet sich in Völlan (Gemeinde Lana), während das Bad sich bereits auf dem Gemeindegebiet von Tisens befindet.
Das Wasser der Quelle wird klassifiziert als sulfat- und leicht mineralhaltiges Wasser. Es enthält Spuren von Aluminium, Arsen, Bor, Barium, Brom, Iod, Chrom, Lithium und Uran. Die elektrische Leitfähigkeit beträgt 613 µS/cm und die Temperatur des Quellwassers 7,4°C.

Wie kommt man zur Quelle?
Von Lana fährt man in Richtung Völlan. Dort angelangt, fährt man auf dem Schotterweg Nr.10 weiter und gelangt nach etwa 2 km zum Völlaner Bad. Die Quelle liegt etwas Tal einwärts orographisch links des Völlanerbaches.

LB

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Kontakt: Amt für Gewässernutzung